Commémoration
La Commune de Betzdorf dans le contexte commémoratif
Se souvenir, c’est aussi comprendre notre passé pour mieux construire notre avenir
Benoit Niedercorn, John Feller, Dr. Paul Weber, Marie Josée Frank vor dem Monument aux Morts pour la Patrie in Mensdorf. © B. Bost - SCP
La Commune de Betzdorf s’engage à préserver le devoir de mémoire et à rendre hommage à toutes les victimes des guerres ainsi qu’à celles et ceux qui ont souffert des conséquences des conflits armés.
À travers cette page, la commune souhaite mettre en lumière des ressources, témoignages et travaux de recherche consacrés à l’histoire du Luxembourg et de notre région. Cette initiative s’inscrit dans une démarche de transmission de la mémoire collective, menée en collaboration avec des institutions, des historiens, des auteurs, des chercheurs et toutes les personnes qui œuvrent contre l’oubli.
Le souvenir du passé constitue un élément essentiel de notre patrimoine commun et contribue à renforcer les valeurs de paix, de démocratie et de respect entre les générations.
Beim „Tag der offenen Kirchen“ in Mensdorf präsentierte Benoit Niedercorn das Projekt „Echoes of War – Krichserënnerungsportal“.
Der diesjährige Tag der offenen Kirchen in Mensdorf (2026) stand ganz im Zeichen der Erinnerungskultur und der lokalen Geschichte. Zahlreiche Besucher nutzten die Gelegenheit, um nicht nur die Pfarrkirche näher kennenzulernen, sondern auch Einblicke in ein außergewöhnliches Forschungsprojekt des Nationalen Militärmuseums Diekirch zu erhalten.
Zu Beginn der Veranstaltung führte Pastor Guy Diederich aus der Pfarrei Musel a Syr Saint-Jacques, die Besucher in die Geschichte der Kirche von Mensdorf und ihrer Umgebung ein. Dabei lenkte er auch den Blick insbesondere auf den nahegelegenen Widdebierg, der bereits in gallorömischer Zeit als Kult- und Heiligtumsstätte genutzt wurde. Die Geschichte des Ortes reicht damit weit über die christliche Epoche hinaus und verdeutlicht die jahrtausendealte Bedeutung dieser Landschaft als religiöser und kultureller Begegnungsraum.
Im Mittelpunkt des Nachmittags stand anschließend der Vortrag von Benoît Niederkorn, Direktor des Musée National d'Histoire Militaire in Diekirch. Er stellte das Projekt „Echoes of War – Krichserënnerungsportal“ vor, das seit 2020 systematisch alle Kriegsdenkmäler Luxemburgs erfasst und dokumentiert. Ziel des Projekts, das 2020 während des Covid Lockdown startete, ist weit mehr als eine bloße Inventarisierung der Denkmäler. In einer umfassenden Datenbank werden nicht nur sämtliche Erinnerungsorte des Zweiten Weltkriegs verzeichnet, sondern auch die Lebensgeschichten der dort genannten Personen erforscht und dokumentiert und mit den jeweiligen Denkmälern verknüpft. Dazu durchforsten die Mitarbeiter des Militärmuseums internationale Archive und Friedhöfe, Kirchenbücher, Privatarchive und kommunale Bestände im ganzen Land.
Die Datenbank umfasst mittlerweile tausende Einträge und wächst kontinuierlich weiter. Erfasst werden Soldaten, Widerstandskämpfer, zivile Opfer, Opfer der Shoah, Zeitzeugen, Kollaborateure sowie ausländische Personen mit Bezug zu Luxemburg während des Ersten und Zweiten Weltkriegs. Über eine interaktive Karte können Nutzer die Erinnerungsorte im ganzen Land lokalisieren und historische Zusammenhänge nachvollziehen.
Besonderes Augenmerk legte Niederkorn, der selbst aus Roodt/Syr dem Nachbarort stammt, auf die zahlreichen Kriegsdenkmäler in und im Umfeld von Kirchen. Gerade diese Orte seien oft zentrale Erinnerungsstätten der Dorfgemeinschaften. In der Gemeinde Betzdorf finden sich mehrere solcher Denkmäler, darunter auch ein außergewöhnlicher Gedenkstein mit den Heiligen Barbara und Willibrord in der Kirche von Mensdorf, dessen Symbolik weit über die übliche Form von Kriegerdenkmälern hinausgeht.
„Jeder Name ein Leben: Erinnerung, die bleibt“
Mit seinem Projekt möchte das Militärmuseum verhindern, dass die Geschichten hinter den Namen auf den Denkmälern in Vergessenheit geraten. Hinter jedem eingravierten Namen stehe ein individuelles Schicksal, das es zu bewahren und für kommende Generationen zugänglich zu machen gelte.
Für den festlichen Rahmen sorgte die Chorale Sainte-Cécile aus Mensdorf unter der Leitung von Casia Goller und der Organist Klaus Dieter Bungert. Mit ihren musikalischen Beiträgen verlieh sie der Veranstaltung eine würdevolle Atmosphäre und schlug eine Brücke zwischen Geschichte, Gedenken und lebendiger Gemeindekultur. Die Besucher erhielten nicht nur Einblicke in die Vergangenheit ihrer Heimat, sondern auch in die wichtige Arbeit, mit der diese Erinnerung für die Zukunft bewahrt wird.
Source : https://www.cathol.lu/de/news-de-1/geschichte-erinnerung-und-gesang
Auteur: Bodo Bost
Echoes of War – “Krichserënnerungsportal” ist ein Projekt des Musée National d'Histoire Militaire, das eine Datenbank mit Denkmälern und Personen im Zusammenhang mit der Erinnerung an den Zweiten Weltkrieg in Luxemburg bereitstellt. Über eine interaktive Karte können Nutzer Monumente nach Thema, Name oder Standort durchsuchen.
«Das Denkmal für die Gefallenen beider Weltkriege in der Kirche von Mensdorf. Ein Kunstwerk von Nicolas Birnbaum.» - John Feller
In 50 Jar Menster Quetschekiermes - Amicale des Associations de Mensdorf
Découvrez dans les documents ci-dessous l’article intitulé « Le monument aux morts des deux guerres mondiales dans l’église de Mensdorf », rédigé par l’historien local Monsieur John Feller.
Ce texte constitue un extrait de l’ouvrage « 50 Joer Menster Quetschekiermes » et apporte un éclairage précieux sur l’histoire locale ainsi que sur le devoir de mémoire au sein de notre commune.
source : Feller, John. «Das Denkmal für die Gefallenen beider Weltkriege in der Kirche von Mensdorf. Ein Kunstwerk von Nicolas Birnbaum.» In 50 Jar Menster Quetschekiermes. Amicale des Associations de Mensdorf., 2026, ISBN 978-2-87996-198-9, S. 203-213
« Menster : éist Duerf am Krich » - Jean Hurt
In 60 Jar F.C. Syra Menster
Découvrez dans les documents ci-dessous l’article intitulé « Menster : éist Duerf am Krich », rédigé par Monsieur Jean Hurt.
Ce texte constitue un extrait de l’ouvrage « 60 Joer F.C. Syra Menster » et apporte un éclairage précieux sur l’histoire locale ainsi que sur le devoir de mémoire au sein de notre commune.
Dernière modification le 16.06.2026